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Die Toten Hosen

In diesem Jahr trat bereits zum zweiten Mal die Band „Die Toten Hosen“ auf dem Gelände der Kanzlers Weide in Minden auf. Insgesamt miss das Festival-Areal etwa 250...

mal 200 Meter, darin enthalten war auch ein großzügiger Backstage-Bereich. Die Bühne selbst war in diesem Jahr deutlich größer als vor 5 Jahren. 15 Getränkestände und rund ein Dutzend „Fressbuden“ sorgten für das leibliche Wohl der Konzertbesucher. Für die Verpflegung und die Getränke war das Gastro Team Bremen zuständig, das die Tour der Toten Hosen begleitet. Die drei Vorbands Attaque 77, The Undertones und Wanda drehten den Stimmungspegel bereits bis zum Anschlag. Gleich zum Auftakt mit den Hosen-Klassikern „Opel-Gang“ (1983), „Auswärtsspiel“ (2002) und „Niemals einer Meinung“ (1993) zeigten die Toten Hosen auf, wohin die Reise an diesem Abend musikalisch gehen würde: tief hinein in die fast vier Jahrzehnte überspannende Historie der nimmermüden und irgendwie ewig-jungen Punk-Koryphäen aus der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt. Dass sie seit Jahren ein ausgewiesenes Händchen dafür besitzen, eine rund 40 000-köpfige Menschenmenge zu dirigieren, konnten die Toten Hosen schon vor fünf Jahren an gleicher Stelle beweisen. Die Fans kannten jeden Ton und jede Liedzeile, und zumeist konnte Campino schon nach wenigen Tönen das Mikrofon ins Publikum recken, wo Tausende Kehlen jeden Refrain mitsangen, mitschrien oder mitgrölten. Musikalisch setzten die Düsseldorfer auf Bewährtes: Zwei fett donnernde Gitarren, ein rollender Bass und das wie immer fulminant vom Briten Stephen George Ritchie alias „Vom Ritchie“ bediente. Erst nach drei Zugabenblocks, unter anderem mit dem Megahit „Tage wie dieser“, lässt das Publikum die Toten Hosen von der Bühne.